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Warum ein effektiver Validierungsprozess der Schlüssel zum richtigen Management von Rücksendungen im Affiliate-Marketing ist

Während der Shoppingzeit über Weihnachten werden voraussichtlich 30% aller bestellten Artikel wieder zurückgesendet.

Für Unternehmen, deren USP sich darauf fokussiert, kostenlose Rücksendungen für Kunden anzubieten, könnte dieser Wert sogar bei 50% liegen. Und obwohl Rücksendungen nicht nur ein Problem für Online-Shops sind, wird für in-store Shops erwartet, dass weniger als 10% aller Käufe wieder zurückgegeben werden.

Sales im E-Commerce anzutreiben, ist und war schon immer das Hauptziel im Affiliate Marketing. Eine der größten Herausforderungen der Branche besteht somit darin, hohe Rückgaben der Kunden zu berücksichtigen und gleichzeitig ein tragbares Marketing Model für Publisher und Advertiser aufrechtzuerhalten. 

Wie beeinflussen Rücksendungen Affiliates? 

Um die Auswirkungen von Rücksendungen auf die Werbekosten zu steuern, haben Advertiser im Affiliate Marketing eine allgemeine Strategie festgelegt, bei der die Verkäufe, während des gesamten Rücksendezeitraums des Shops, auf dem Status “ausstehend” belassen werden und die Affiliate Verkäufe bei der Rückgabe von Bestellungen dementsprechend geändert oder abgelehnt werden. 

Dadurch, dass die Rücksendequote im E-Commerce so stark angestiegen ist, macht dies Affiliate Marketing für die Publisher immer schwieriger.

Bei längeren Rückgabezeiten für Kunden erhöht sich die durchschnittliche Wartezeit (die Zeit zwischen dem Tracking und der Bestätigung von Transaktionen) signifikant, was bedeutet, dass Publisher auch erst viel später ausgezahlt werden können. Mehr Rücksendungen bedeuten auch eine höhere Ablehnungsquote für Publisher, sodass es schwieriger wird eine Gewinnprognose zu machen. Wenn Publisher viel in Traffic oder deren eigene Marke investieren, kann dies zu einem Cashflow Problem führen und dazu, dass Publisher nicht mehr so viel in das Programm investieren möchten.

Dies bietet die Grundlage dafür sagen zu können, dass großzügigere Rückgaberichtlinien das Vertrauen der Kunden bei Online-Einkäufen und damit auch das Einkommenspotential für Publisher erhöhen. Dadurch, dass Affiliate Marketing stark auf CPA basiert ist, kann der Channel aufgrund der steigenden Rückgabequoten, dabei helfen Advertiser bei der Verwaltung ihres Budgets zu unterstützen, etwas das Marketing Channels, die auf Klicks oder Impressionen basieren, nicht so effektiv machen können. 

Obwohl nicht wirklich gesagt werden kann, dass mehr Sales geändert oder abgelehnt werden, wenn die Wartezeit für die Bezahlung länger dauert, ist es dennoch eine Bedrohung für die allgemeine Rentabilität des Channels.

Der Validierungsprozess ist der Schlüssel zur Optimierung von Affiliates 

Die Art und Weise, wie ein Partnerprogramm Verkäufe validiert, ist eine der besten Optimierungsmöglichkeiten für Advertiser, speziell während der Hochsaison. Dies sind die vier Grundlagen für eine einfache Optimierung: 

  • Alle Programme sollten versuchen, Sales täglich zu validieren. Indem man Sales so schnell wie möglich annimmt, können Publisher auch schneller ausgezahlt werden. 
  • Automatisiere den Validierungsprozess so viel wie möglich. Durch das Abrufen einer täglichen Datei mit den validierten Sales oder indem man einem Affiliate Netzwerk erlaubt eine API Verbindung herzustellen, werden keine manuellen Bestätigungen mehr benötigt und der Prozess der Bestätigung um einiges beschleunigt.
  • Wenn Kunden nur einen Teil der Bestellung zurücksenden, solltest du nicht gleich die ganze Bestellung ablehnen. Alle Affiliate Netzwerke sollten die Möglichkeit bieten dieses Szenario zu managen.
  • Wenn ein Advertiser einen Rückgabezeitraum von 45 Tagen hat und im Durchschnitt mehr als 50% Rückgaben auftreten, sollte man sich Gedanken darüber machen eine andere Lösung zu finden um zu validieren. 

Affiliate Marketing braucht eine neue, zukunftsorientierte Vision der Validierung 

Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Validierungsprozess besteht darin, so viele Käufe so schnell wie möglich zu genehmigen und somit sicherzustellen, dass Publisher einen regelmäßigen und konsistenten Cashflow haben.

Strategien zur Bestätigung sollten immer darauf basieren, dass Transaktionen schnell angenommen und auch an Publisher ausgezahlt werden können. Das kann auch bedeuten, die Ansicht aufzugeben, dass eine zurückgeschickte Bestellung auch ein abgelehnter Sale ist, etwas dass wir sehr erfolgreich bei Adtraction eingeführt haben.

Durchschnittliche oder erwartete Ablehnungsquoten direkt in die Provision einzubeziehen, ist eine sichere Methode, um den Validierungsprozess zu beschleunigen. Das führt nicht nur zu einer viel geringeren Ablehnungsrate, sondern auch dazu, dass Sales direkt angenommen werden können und Publisher sich sicher sein können, dass getrackte Sales auch sicher ausgezahlt werden. Diese Strategie ist nicht nur für die Optimierung der Affiliates gedacht, sondern reduziert auch administrativen Aufwand, der oft mit Affiliate Marketing in Verbindung gebracht wird.

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